Ehrenamtlicher Helfer in der Not – German Fries

Eine wichtig Klarstellung, um verschiedenen Gerüchten um German Fries entgegenzuwirken:

Zuallererst möchte ich mich ganz persönlich bei German Fries für sein ehrenamtliches Engagement für das Regionalwerk Unterallgäu bedanken: Ein echter Helfer, wenn es zur Not kommt!

Um was geht es: German Fries, 1. Bürgermeister vom Markt Ottobeuren, war im Aufsichtsrat des Regionalwerks. Ja, war!

Er hat freiwillig sein Amt und damit sein Stimmrecht mit all seinen Möglichkeiten, nämlich ein aktives Mitgestalten und Mitwirken am Regionalwerk, zur Disposition gestellt.

Warum hat er das getan?

Im Rahmen unseres Risikomanagements wurde klar, dass bei einem Ausfall von mir (Unfall, Tod), Dietmar Schell, als Geschäftsführer des Regionalwerks, die Geschäftsfähigkeit nicht mehr gegeben wäre. Gerade bei den laufenden Aktivitäten wäre dies fatal, weshalb nach einer eingeschränkten Vertretungsregelung gesucht wurde. Dies kann mit einer Prokura behoben werden – alternativ hätte man z. B. einen weiteren Geschäftsführer bestellen müssen. Mehrere Kandidaten haben sich für diese ehrenamtliche und damit entgeltlose Tätigkeit beworben. Schlussendlich haben die 29 Aufsichtsratsmitgliedern einstimmig German Fries gewählt.

Was bedeutet eingeschränktes Vertretungsrecht: Eine Prokura im Innenverhältnis kann nur ganz spezielle Tätigkeiten erlauben – und genau das haben wir vereinbart. So dürfen nur bereits laufende Geschäftstätigkeiten in dem zuvor klar bestimmten Rahmen weitergeführt werden.

Jede Änderung oder gar neue Aktivitäten müssen mit dem Aufsichtsrat im Detail besprochen und von diesem genehmigt werden. Das heißt, dass German Fries zwar Prokura besitzt, er jedoch nur unter strikten Vorgaben handeln darf.

An dieser Stelle möchte ich es ausdrücklich betonen: Für mich ist German Fries ein Ehrenmann und Vorbild für das Gemeinwohl, weil er sich für dieses Amt bereitgestellt hat. Ohne Vergütung und einsatzbereit für den Notfall. Im Interesse jedes einzelnen Gesellschafters und jedem mit uns in Geschäftsbeziehung stehenden Unternehmen. Das ist etwas besonders.

Es ist mehr als bedauerlich, dass andere Informationen – ob wissentlich oder unwissentlich – verbreitet wurden.

Dietmar Schell
(Geschäftsführer)

Zwei auf einen Streich: Blendgutachten sind da – alles prima!

Unsere Agri-PV-Anlage in Niederrieden und die klassische FFA in Wiedergeltingen haben es bekommen: Ein umfangreiches Blendgutachten, das nun beiden Anlagen bescheinigt: Es gibt keine erhebliche Belästigungen und Gefährdungen! Im Vorfeld haben wir uns schon Gedanken über die Auslegung der Anlage gemacht, wunderbar, dass dies nun positiv bestätigt wurde.

Blendgutachten Niederrieden und Wiedergeltingen

Warum das alles: Um Menschen, Wild- und Nutztiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre, das Klima sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen, gibt es das Bundes-Immissionsschutzgesetz, kurz BImSchG.

Photovoltaik-Anlagen sind deshalb auch dahingehend zu prüfen, ob Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft herbeigeführt werden.

Das gilt es zu verhindern, weshalb umfangreiche Blendgutachten erstellt werden, um festzustellen, ob es durch die Module Reflektionen der Sonne gibt. Umfangreich alleine schon deswegen, weil alle Sonnenstände über das gesamte Jahr simuliert werden und geprüft wird, ob das geplante Anlagendesign keine Belästigungen oder Gefahren darstellt.

Mit einer Belästigung ist die Nachbarschaft gemeint, dass z.B. die Reflektion in den Garten oder die Fenster hineinreicht. Hier gibt es vorgeschriebene Grenzwerte (max. 30 Min. pro Tag und max. 30 Stunden pro Jahr). Ist der Wert höher müssen entsprechende Maßnahmen für eine Blendreduzierung vorgenommen werden.
Beim Verkehr wird dagegen nicht von Belästigung, sondern von Gefährdung gesprochen. Das betrifft alle Verkehrsteilnehmer. Hier wird zergänzend noch der Sehbereich des Fahrzeugführers (z.B. PKW- oder LKW-Fahrer, Triebfahrzeugführer etc.) berücksichtigt.

Bei statischen Photovoltaik-Anlagen wird schon viel berechnet, die Sonderdisziplin stellen jedoch nachgeführte Agri-PV-Anlagen dar, sogenannte Tracker-Systeme. So ein System kommt bei uns in Niederrieden zum Einsatz. Hier muss zusätzlich die sich ändernde Neigung der PV-Module während des Sonnenverlaufs simuliert werden. Unterstützt mit Spezialsoftware braucht es die gesamte Expertise und Erfahrung.

Wer macht so etwas? Absolute Spezialisten, vereidigte und zertifizierte Gutachter.

Und so einen haben wir für unsere beiden Blendgutachten beauftragt. Hervorragende Arbeit, detaillierte Ausarbeitung einer Dokumentation von bis zu 55 Seiten. Analyse, Bewertung, Erklärung und Empfehlungen von Vermeidungs- und Optimierungsmaßnahmen. Viel Technikverstand und Logik, das eingebracht wurde!

Kleinrammbohrung

Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung unserer verschiedenen PV-Projekte. Vieles ist noch in Papierform zu erledigen und somit von außen kaum sichtbar.

Jedoch gibt es den einen oder anderen Moment, wo es doch schon etwas zu sehen gibt. Wie hier auf einer Fläche mit Hanglage und für uns ist bei allem ganz wichtig:
Sicherheit gehört einfach dazu – für Mensch und Investition.

In Hanglagen – insbesondere im (Unter-)Allgäu – gibt es Besonderheiten, welche im Vorfeld berücksichtigt werden müssen, um die Standsicherheit der PV-Anlage zu gewährleisten.

Ein Standort mit einer PV-Anlage von 6,6MW Leistung wird aktuell untersucht. Mit entsprechenden Maschinen werden Bodenproben genommen, um den Untergrund zu analysieren. Über eine 5 Meter tiefe Kleinrammbohrung werden die verschiedenen Erdschichten in einem Kern herausgezogen und können so vom Geologen begutachtet werden. Die Bohrungen finden an verschiedenen Stellen, verteilt über die gesamte Fläche der geplanten PV-Anlage statt.

Der Beauftragte Geologe kennt sich sehr gut im Unterallgäu aus und hatte schon bei der Begehung eine Prognose. Und die erste Bohrung bestätigte ihn zu 100%. Es macht einfach Freude mit Profis zusammenzuarbeiten.

Seine vorläufige Beurteilung: Standsicherheit ist gegeben! Es geht als weiter 😃

Unser kleiner Imagefilm

Bilder sagen mehr als Worte? Oder sind es Worte, die das Bild vervollständigen? Beides stimmt, deswegen machen wir doch gleich einen Film mit Worten.

Was treibt uns an, welche Kommunen und Personen stehen hinter der Regionalwerk Unterallgäu GmbH, wo wollen wir hin?

Unser Landrat Alex Eder, die Bürgermeisterin Christa Bail (Westerheim) sowie die Bürgermeister German Fries (Markt Ottobeuren) und Norbert Führer (Wiedergeltingen) und unser Geschäftsführer Dietmar Schell beschreiben in ihren Worten, was der Auftrag der Regionalwerk Unterallgäu GmbH ist.

Welche Kommunen sind dabei?

Unsere Gesellschafter sind 29 Kommunen sowie der Landkreis Unterallgäu.

Amberg
Babenhausen
Bad Grönenbach
Benningen
Boos
Breitenbrunn
Buxheim
Egg a.d. Günz
Erkheim
Hawangen
Heimertingen
Kettershausen
Kirchhaslach
Lachen
Markt Wald
Mindelheim
Niederrieden
Oberrieden
Ottobeuren
Pfaffenhausen
Rammingen
Salgen
Sontheim
Stetten
Türkheim
Tussenhausen
Unteregg
Westerheim
Wiedergeltingen
Landkreis Unterallgäu