Zwei auf einen Streich: Blendgutachten sind da – alles prima!

Unsere Agri-PV-Anlage in Niederrieden und die klassische FFA in Wiedergeltingen haben es bekommen: Ein umfangreiches Blendgutachten, das nun beiden Anlagen bescheinigt: Es gibt keine erhebliche Belästigungen und Gefährdungen! Im Vorfeld haben wir uns schon Gedanken über die Auslegung der Anlage gemacht, wunderbar, dass dies nun positiv bestätigt wurde.

Blendgutachten Niederrieden und Wiedergeltingen

Warum das alles: Um Menschen, Wild- und Nutztiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre, das Klima sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen, gibt es das Bundes-Immissionsschutzgesetz, kurz BImSchG.

Photovoltaik-Anlagen sind deshalb auch dahingehend zu prüfen, ob Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft herbeigeführt werden.

Das gilt es zu verhindern, weshalb umfangreiche Blendgutachten erstellt werden, um festzustellen, ob es durch die Module Reflektionen der Sonne gibt. Umfangreich alleine schon deswegen, weil alle Sonnenstände über das gesamte Jahr simuliert werden und geprüft wird, ob das geplante Anlagendesign keine Belästigungen oder Gefahren darstellt.

Mit einer Belästigung ist die Nachbarschaft gemeint, dass z.B. die Reflektion in den Garten oder die Fenster hineinreicht. Hier gibt es vorgeschriebene Grenzwerte (max. 30 Min. pro Tag und max. 30 Stunden pro Jahr). Ist der Wert höher müssen entsprechende Maßnahmen für eine Blendreduzierung vorgenommen werden.
Beim Verkehr wird dagegen nicht von Belästigung, sondern von Gefährdung gesprochen. Das betrifft alle Verkehrsteilnehmer. Hier wird zergänzend noch der Sehbereich des Fahrzeugführers (z.B. PKW- oder LKW-Fahrer, Triebfahrzeugführer etc.) berücksichtigt.

Bei statischen Photovoltaik-Anlagen wird schon viel berechnet, die Sonderdisziplin stellen jedoch nachgeführte Agri-PV-Anlagen dar, sogenannte Tracker-Systeme. So ein System kommt bei uns in Niederrieden zum Einsatz. Hier muss zusätzlich die sich ändernde Neigung der PV-Module während des Sonnenverlaufs simuliert werden. Unterstützt mit Spezialsoftware braucht es die gesamte Expertise und Erfahrung.

Wer macht so etwas? Absolute Spezialisten, vereidigte und zertifizierte Gutachter.

Und so einen haben wir für unsere beiden Blendgutachten beauftragt. Hervorragende Arbeit, detaillierte Ausarbeitung einer Dokumentation von bis zu 55 Seiten. Analyse, Bewertung, Erklärung und Empfehlungen von Vermeidungs- und Optimierungsmaßnahmen. Viel Technikverstand und Logik, das eingebracht wurde!

Kleinrammbohrung

Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung unserer verschiedenen PV-Projekte. Vieles ist noch in Papierform zu erledigen und somit von außen kaum sichtbar.

Jedoch gibt es den einen oder anderen Moment, wo es doch schon etwas zu sehen gibt. Wie hier auf einer Fläche mit Hanglage und für uns ist bei allem ganz wichtig:
Sicherheit gehört einfach dazu – für Mensch und Investition.

In Hanglagen – insbesondere im (Unter-)Allgäu – gibt es Besonderheiten, welche im Vorfeld berücksichtigt werden müssen, um die Standsicherheit der PV-Anlage zu gewährleisten.

Ein Standort mit einer PV-Anlage von 6,6MW Leistung wird aktuell untersucht. Mit entsprechenden Maschinen werden Bodenproben genommen, um den Untergrund zu analysieren. Über eine 5 Meter tiefe Kleinrammbohrung werden die verschiedenen Erdschichten in einem Kern herausgezogen und können so vom Geologen begutachtet werden. Die Bohrungen finden an verschiedenen Stellen, verteilt über die gesamte Fläche der geplanten PV-Anlage statt.

Der Beauftragte Geologe kennt sich sehr gut im Unterallgäu aus und hatte schon bei der Begehung eine Prognose. Und die erste Bohrung bestätigte ihn zu 100%. Es macht einfach Freude mit Profis zusammenzuarbeiten.

Seine vorläufige Beurteilung: Standsicherheit ist gegeben! Es geht als weiter 😃

Unser kleiner Imagefilm

Bilder sagen mehr als Worte? Oder sind es Worte, die das Bild vervollständigen? Beides stimmt, deswegen machen wir doch gleich einen Film mit Worten.

Was treibt uns an, welche Kommunen und Personen stehen hinter der Regionalwerk Unterallgäu GmbH, wo wollen wir hin?

Unser Landrat Alex Eder, die Bürgermeisterin Christa Bail (Westerheim) sowie die Bürgermeister German Fries (Markt Ottobeuren) und Norbert Führer (Wiedergeltingen) und unser Geschäftsführer Dietmar Schell beschreiben in ihren Worten, was der Auftrag der Regionalwerk Unterallgäu GmbH ist.

Welche Kommunen sind dabei?

Unsere Gesellschafter sind 29 Kommunen sowie der Landkreis Unterallgäu.

Amberg
Babenhausen
Bad Grönenbach
Benningen
Boos
Breitenbrunn
Buxheim
Egg a.d. Günz
Erkheim
Hawangen
Heimertingen
Kettershausen
Kirchhaslach
Lachen
Markt Wald
Mindelheim
Niederrieden
Oberrieden
Ottobeuren
Pfaffenhausen
Rammingen
Salgen
Sontheim
Stetten
Türkheim
Tussenhausen
Unteregg
Westerheim
Wiedergeltingen
Landkreis Unterallgäu

Willkommen!

Die Regionalwerk Unterallgäu GmbH wurde am 16.12.2024 gegründet.

Bitte haben Sie noch etwas Geduld, bis wir am 01. Januar 2025 offiziell unsere Tätigkeit antreten und Sie rund um die Themen Solar-Anlagen, Windkraftanlagen, Speichersysteme und weitere Dienstleistungen rund um Energie aus regenerativen Energiequellen beraten und unterstützen können.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und bis bald

Ihr Regionalwerk Unterallgäu GmbH (i.G.)

Dietmar Schell
Geschäftsführer